Auftrag

Beim Auftrag wären wir, wenn Sie eine Fragestellung an mich hätten und Sie meine Antwort bezahlten.

Der Auftrag muss nicht zwingend entgeltlich sein. Auch der Auftrag kommt durch übereinstimmende Willenserklärung von zwei Parteien zustande. Schriftlichkeit wird auch hier nicht verlangt.

Der Auftrag ist deshalb so wichtig, weil er all diejenigen Rechtsverhältnisse regelt, die weder Arbeitsvertrag, noch Werkvertrag, noch spezielle Ausnahmen darstellen.

Beim Auftrag wird nicht der Erfolg geschuldet, sondern ein Tätigwerden im Interesse des Bestellers (die entsprechenden beruflichen Vorkenntnisse sind zugunsten des Bestellers einzusetzen). Deshalb ist es wichtig, dass der Besteller (also Sie) das Problem wie auch die Fragestellungen so genau wie möglich definieren, damit der Auftragnehmer seine Verpflichtungen wahrnehmen kann.

Es kann grundsätzlich festgehalten werden, dass der Beauftragte für getreue und sorgfältige Ausführung haftet, und die Anfrage persönlich zu erledigen hat (Ausnahmen vorbehalten).

Wie sieht es mit dem Sorgfaltsmassstab aus? Dies hängt natürlich von den Umständen (zur Verfügung gestellte Unterlagen und den allgemeinen Umständen des Einzelfalles ab).

Aber auch der Auftraggeber hat gewisse Pflichten.

Speziell ist die jederzeitige Widerrufsmöglichkeit, wobei damit Vorsicht geboten ist.

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