Mietvertrag

Unter der Miete versteht man die entgeltliche Überlassung einer Sache zum Gebrauch.

Mieten kann man bewegliche und unbewegliche Sachen (Autos, Bücher, DVD, die eigenen vier Wände, Ferienwohnungen usw.)

Wie beim Kaufvertrag braucht es auch bei der Miete mindesten zwei Parteien, die sich über den Mietgegenstand respektive Mietobjekt einigen. Die Miete ist entgeltlich (Mietzins), ohne Kosten spricht man nicht von Miete, sondern von Leihe.

Auch der Mietvertrag muss nicht zwingend schriftlich abgeschlossen werden, in der Regel ist es aber üblich.


Beispiel Mietwohnungen

Haben Sie endlich eine Wohnung gefunden, dass Auswahlprozedere überstanden und die Zusage erhalten, ist schon einiges geschafft. Gibt es an der Wohnung aber Mängel (vor Antritt), haben Sie zwei Möglichkeiten. Sind die Mängel nicht gravierend (d.h. Sie können mit ihnen leben), so gilt es zu beachten, dass ein Übernahme- oder Zustandsprotokoll bei Mietbeginn mit Ihnen und dem Vermieter aufgenommen wird. Für Schäden, die schon vorhanden waren, wollen Sie ja schliesslich nicht belangt werden. Dasselbe gilt natürlich auch bei der Kündigung. Dort sollte ein Rückgabeprotokoll von beiden Parteien erstellt werden, damit unliebsame Überraschungen ausbleiben.

Auch wenn Miete die entgeltliche Überlassung einer Sache zum Gebrauch ist, bedeutet Gebrauch jedoch nicht Verbrauch. Wenn Sie also Schäden verursachen, müssen Sie für diese auch einstehen. Es gibt aber auch kleinere Unterhaltsarbeiten, die nicht zwingend von dem Vermieter übernommen werden müssen. Es gibt dazu keine definierte Obergrenze, es gilt der Vertrag. Steht dort aber nichts, ist guter Rat nicht unbedingt teuer.

Eine Erhöhung des Mietzinses kann je nach Situation bedrohliche Ausmasse annehmen. Muss diese akzeptiert werden? Wenn ja, in welchem Unfang? Wie können Sie sich allenfalls dagegen wehren?

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