Werkvertrag

Der Unternehmer verpflichtet sich, ein durch den Besteller gewünschtes Werk, gegen Leistung einer Vergütung seitens des Bestellers, herzustellen.

Werkverträge begegnen uns auf Schritt und Tritt im Geschäfts- und Alltagsleben. Werkvertragsnehmer können sein:

  • Künstler
  • Schneiderinnen
  • Maler
  • Bodenleger

Fast alle Arbeiten aus Bauhaupt- und Baunebengewerbe, also Tiefbau, Hochbau und Innenausbau fallen unter den Werkvertrag. Auch eine Bestellung eines Motorrades, das speziell für den Kunden entworfen wird, ist nicht ein Kaufvertrag, sondern ein Werkvertrag.

Die Abgrenzung zu anderen Verträgen ist manchmal nicht ganz so einfach, doch gibt es einige Grundsätze, die es zu beachten gilt. Beim Werkvertrag wird ein bestimmter Erfolg geschuldet, was ein wichtiges Abgrenzungskriterium zum Auftrag darstellt.

Beim Werkvertrag verpflichtet sich der Unternehmer, ein im Vorfeld vertraglich definiertes Werk abzuliefern. Ob dieses persönlich ausgeführt werden muss, ist eine andere Frage.

Die Mängelrüge stellt einen wichtigen Punkt dar (wenn überhaupt Mängel vorhanden sind). Wer muss wann das Werk auf welche Mängel überprüfen? In welcher Zeit (Verjährung)? Wie sehen die Möglichkeiten des Bestellers bei Mangelhaftigkeit des Werkes aus?

Wie sieht es bei Kostenüberschreitungen aus? Wer muss gegebenenfalls welche Mehrkosten tragen?

Gibt es ein Rücktrittsrecht und wenn ja unter welchen Voraussetzungen?

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